In meinem Umfeld entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, ihre beruflichen Möglichkeiten zu diversifizieren. Ein Vollzeitjob bietet finanzielle Sicherheit, während die Teil-Selbstständigkeit die Freiheit und Flexibilität bringt, die viele von uns suchen. Doch wie gelingt es, beide Welten miteinander zu verbinden? Hier sind einige Tipps und Strategien, um sowohl im Angestelltenverhältnis als auch in der Selbstständigkeit erfolgreich zu sein.
1. Klare Ziele setzen
Bevor du dich in das Abenteuer stürzt, ist es wichtig, klare Ziele für deine Teil-Selbstständigkeit zu definieren. Was möchtest du erreichen? Geht es dir um zusätzliches Einkommen, kreative Entfaltung oder den Aufbau eines eigenen Unternehmens? Indem du deine Ziele festlegst, kannst du deinen Fokus schärfen und Prioritäten setzen.
Zu diesem ersten Schritt habe ich ein Arbeitsheft erstellt, dass du dir hier gerne kostenlos bestellen kannst.
Genau diese Prioritätensetzung ist die Grundlage für ein effektives Zeitmanagement im zweiten Schritt, das ich immer häufiger in meinen Coachings mit Menschen bearbeiten darf.
2. Zeitmanagement ist das A und O
Einer der größten Herausforderungen bei der Kombination von Vollzeitjob und Teil-Selbstständigkeit ist das Zeitmanagement. Erstelle einen detaillierten Zeitplan, der sowohl deine Arbeitszeiten im Job als auch die Zeiten für deine Selbstständigkeit berücksichtigt. Nutze Tools wie Kalender-Apps oder To-Do-Listen, um den Überblick zu behalten und Deadlines einzuhalten.
Tipps für effektives Zeitmanagement:
- Blockiere feste Zeiten: Reserviere dir feste Zeitblöcke in deiner Woche für deine selbstständigen Projekte.
- Setze Prioritäten: Konzentriere dich auf die wichtigsten Aufgaben zuerst.
- Vermeide Multitasking: Fokussiere dich auf eine Aufgabe zur gleichen Zeit, um effizienter zu arbeiten.
Wenn ich beispielsweise einmal im Monat diesen Blog-Post schreibe, nutze ich zum Beispiel die so genannte Pomodoro-Methode. 🤗
Die Pomodoro-Technik ist eine beliebte Zeitmanagement-Methode, die von Francesco Cirillo in den späten 1980er Jahren entwickelt wurde. Der Name „Pomodoro“ stammt vom italienischen Wort für „Tomate“, da Cirillo ursprünglich einen Tomaten-förmigen Küchentimer verwendete, um seine Arbeitszeit zu messen. Die Methode zielt darauf ab, die Produktivität zu steigern und Ablenkungen zu minimieren, indem sie Arbeit in kurze, fokussierte Intervalle unterteilt.
So funktioniert die Pomodoro-Technik:
- Aufgabe auswählen: Wähle eine Aufgabe oder ein Projekt aus, an dem du arbeiten möchtest.
- Timer einstellen: Stelle einen Timer auf 25 Minuten (ein „Pomodoro“).
- Arbeiten: Arbeite konzentriert an der Aufgabe, bis der Timer klingelt. Vermeide Ablenkungen und Unterbrechungen während dieser Zeit.
- Kurze Pause: Nach dem Ende des Pomodoros machst du eine kurze Pause von etwa 5 Minuten. Nutze diese Zeit, um dich zu entspannen, aufzustehen oder etwas anderes zu tun.
- Wiederholen: Wiederhole den Prozess. Nach vier Pomodoros machst du eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten.
Vorteile der Pomodoro-Technik:
- Steigerung der Konzentration: Durch die kurzen Arbeitsintervalle bleibt die Aufmerksamkeit hoch.
- Vermeidung von Überlastung: Regelmäßige Pausen helfen, geistige Ermüdung zu vermeiden.
- Bessere Zeiteinschätzung: Du lernst, wie lange bestimmte Aufgaben dauern und kannst deine Zeit besser planen.
- Motivation und Fortschritt: Das Abhaken von abgeschlossenen Pomodoros kann motivierend wirken und ein Gefühl der Erfüllung vermitteln.
Die Pomodoro-Technik ist einfach anzuwenden und kann an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Viele Menschen finden sie hilfreich, um ihre Produktivität zu steigern und gleichzeitig Stress abzubauen.
Meine Coachees hadern oft mit ihrem Zeitmanagement. Meine Erfahrungen teile ich dann sehr gerne und freue mich, wenn es auf der anderen Seite zu großen Ahaeffekten kommt!
Für mich ist die Zeitplangestaltung inzwischen wie Tetris spielen. Wenn man einmal den Dreh raus hat macht sie einfach nur Spaß und eröffnet dir fast immer ganz neue Möglichkeiten.
Du möchtest das ausprobieren? Hier kannst du ein Gesprächstermin mit mir vereinbaren.
3. Die richtige Balance finden
Es ist entscheidend, ein Gleichgewicht zwischen deinem Vollzeitjob und deiner Selbstständigkeit zu finden. Achte darauf, dass du nicht überlastet bist und genügend Zeit für Erholung und Freizeitaktivitäten einplanst. Burnout kann schnell zur Realität werden, wenn man versucht, beiden Verpflichtungen gerecht zu werden.
Aktuell arbeite ich 39 Stunden pro Woche in meinem Hauptjob und coache zwischen 4-8 Stunde. Das erfordert Disziplin, ja, aber vor allem ein gutes Zeitmanagement. Gerade durfte ich einen dreiwöchigen Urlaub genießen und mindestens eine halbe Stunde Yoga schaffe ich auch jeden Tag. Die Entwicklung zu der Situation, wie ich sie heute lebe, ist natürlich nicht über Nacht passiert, sondern war ein schrittweiser Entwicklungsprozess.
Über meine Corona-Erkrankung habe ich an dieser Stelle ja schon oft gesprochen. Durch diesen Tiefpunkt in meinem Leben habe ich meine Prioritäten in diesem Leben neu evaluieren müssen und schlussendlich völlig neu aufgestellt. In anderen Worten bedeutet dies, dass ich viel weniger die Dinge mache, die andere Menschen von mir erwarten und viel mehr Zeit in die Dinge investiere, die mich meinem persönlichen Ziel näher bringen. Und dieses Ziel heißt in erster Linie Freude haben und Spaß empfinden. Tatsächlich!
4. Networking und Unterstützung
Nutze dein Netzwerk! Sprich mit Kollegen über deine Pläne zur Selbstständigkeit – vielleicht gibt es Synergien oder Unterstützungsmöglichkeiten. Auch Online-Communities oder lokale Unternehmergruppen können wertvolle Ressourcen sein. Der Austausch mit Gleichgesinnten kann dir neue Perspektiven eröffnen!
Wenn du dich zum Thema Teil Selbstständigkeit und Zeitmanagement mit mir austauschen möchtest, schreibe mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular.
#Teilselbstständigkeit
#ZieleSetzen
#Zeitmanagement
#Pomodorotechnik
#WorkLifeBalance
#Networking
#MitSelbstliebeZumErfolg
#coaching
#lifecoaching
#businesscoaching
#letmebeyourcoach
#LetFranziBeYourCoach
❤️

