#13 Raus aus der Komfortzone: Warum es sich lohnt, neue Wege zu gehen

Die Fotos mit diesem im Reservat frei laufenden Elefanten sind bei meiner Reise durch Thailand vor ein paar Jahren entstanden. Fernweh!!! 😍

In unserem Alltag neigen wir dazu, uns in unserer Komfortzone einzurichten. Wir bleiben bei dem, was wir kennen und vermeiden Risiken oder Veränderungen. Doch das Festhalten an der Komfortzone kann uns daran hindern, unser volles Potenzial zu entfalten und neue Erfahrungen zu machen. Es ist an der Zeit, raus aus der Komfortzone zu treten und neue Wege zu gehen.

Die folgende Geschichte des angeketteten Elefanten stammt von dem argentinischen Schriftsteller Jorge Bucay und handelt von einem Elefanten, der seit seiner Kindheit an eine Kette gebunden ist. Ich habe sie aus dem Buch “Ich erzähl dir eine Geschichte”, das ich oft in meinen Coaching-Sitzungen verwende. 

„Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert, und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Lieblingstier vieler Kinder. Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber und auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt blieb der Elefant immer am Fuß an einen kleinen Pflock angekettet.

Der Pflock war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich ganz außer Zweifel, daß ein Tier, das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte.

Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon?

Als Sechs- oder Siebenjähriger vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen. Also fragte ich einen Lehrer, einen Vater oder Onkel nach dem Rätsel des Elefanten. Einer von ihnen erklärte mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil er dressiert sei.

Meine nächste Frage lag auf der Hand: »Und wenn er dressiert ist, warum muss er dann noch angekettet werden?«
Ich erinnere mich nicht, je eine schlüssige Antwort darauf bekommen zu haben.

Mit der Zeit vergaß ich das Rätsel um den angeketteten Elefanten und erinnerte mich nur dann wieder daran, wenn ich auf andere Menschen traf, die sich dieselbe Frage irgendwann auch schon einmal gestellt hatten.

Vor einigen Jahren fand ich heraus, dass zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war, die Antwort auf die Frage zu finden:
Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist.

Ich schloss die Augen und stellte mir den wehrlosen neugeborenen Elefanten am Pflock vor. Ich war mir sicher, dass er in diesem Moment schubst, zieht und schwitzt und sich zu befreien versucht. Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht, weil dieser Pflock zu fest in der Erde steckt.

Ich stellte mir vor, dass er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag gleich wieder probiert, und am nächsten Tag wieder, und am nächsten … Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich in sein Schicksal fügt.

Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der Ärmste glaubt, dass er es nicht kann. Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er sich kurz nach seiner Geburt gefühlt hat, in sein Gedächtnis eingebrannt.
Und das Schlimme dabei ist, dass er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat.

Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.“ 

Wie findest Du die Geschichte?

Oft kommen Menschen zum Coaching zu mir und äußern Wünsche für ihre Zukunft, gefolgt von dem Satz: “Aber ich kann nicht!”oder: „Das wird bei mir nichts. Ich kenne mich. Das hat bei mir noch nie funktioniert.“ 

Aus diesem Grund habe ich mich heute entschieden, diesen Blogpost zu schreiben. Immer wieder erkenne ich Situationen oder Lebensbereiche, in denen die gewohnte Handlungsfähigkeit wie blockiert scheint. Dann kann es sich lohnen, einmal genauer hinzuschauen! 

  • Welche Glaubenssätze sind mit dem “mentalen Pflock” verbunden?
  • Was würde passieren, wenn der “mentale Pflock” sich auf eine überraschende Weise lösen könnte?

Die Moral dieser Geschichte ist, dass wir oft durch unsere eigenen Überzeugungen und Ängste eingeschränkt werden. Der angekettete Elefant symbolisiert die Barrieren, die wir uns selbst auferlegen und die uns daran hindern, unser volles Potenzial auszuschöpfen. Die Geschichte soll uns dazu ermutigen, unsere eigenen Grenzen zu überwinden und an unsere Fähigkeiten zu glauben. 

Glaube mir, egal, ob kleiner oder großer Flock, es ist immer möglich, ein Stück mehr in die eigene Freiheit zu kommen.

Warum ist es wichtig, die Komfortzone zu verlassen: 

Die Komfortzone mag sicher und vertraut erscheinen, aber sie kann auch einschränkend sein. Wenn wir uns ständig in unserem gewohnten Umfeld bewegen, verpassen wir die Chance, uns persönlich weiterzuentwickeln und neue Dinge zu entdecken. Indem wir unsere Grenzen erweitern und uns neuen Herausforderungen stellen, können wir wachsen und unsere Fähigkeiten verbessern.

Neue Erfahrungen sammeln

Wenn wir uns aus unserer Komfortzone herausbewegen, öffnen sich neue Möglichkeiten für uns. Wir können neue Menschen kennenlernen, andere Kulturen entdecken und uns in unbekannte Situationen begeben. Diese neuen Erfahrungen bereichern unser Leben und erweitern unseren Horizont.

Persönliches Wachstum fördern

Das Verlassen der Komfortzone erfordert Mut und Entschlossenheit. Es ermöglicht uns jedoch auch, unsere Ängste zu überwinden und Selbstvertrauen aufzubauen. Indem wir uns neuen Herausforderungen stellen, lernen wir, mit Unsicherheit umzugehen und entwickeln eine positive Einstellung gegenüber Veränderungen.

Neue Perspektiven gewinnen

Wenn wir unsere gewohnte Umgebung verlassen, erhalten wir die Möglichkeit, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Dies kann dazu beitragen, unsere Denkweise zu erweitern und kreative Lösungen für Probleme zu finden.

Wie können wir die Komfortzone verlassen?

Der erste Schritt besteht darin, sich bewusst zu machen, dass Veränderung notwendig ist, um persönliches Wachstum zu erreichen. 

Dass ich mit Anfang 40 noch einmal eine ganz neue Seite/Stärke/Leidenschaft (das Coaching 😉) an mir entdeckt habe, macht mich unglaublich stolz, aber vor allem zuversichtlich. In jeder Krise (bei mir war es Long Covid 🥹) steckt eine Chance. Immer! Davon bin ich fest überzeugt, denn das hat mir das vergangene Jahr gezeigt. 

Ich bin unglaublich dankbar für die Möglichkeit, mit Menschen so intensiv und effektiv, eins zu eins und persönlich zusammenarbeiten zu können. 

Nun überlege Dir mal: 

Was könntest du in einem Jahr alles tun, wenn Du Deine Komfortzone mal verlässt?

Ich bin mir sicher, dass du alles erreichen kannst, was du dir vornimmst! 

Wenn du dafür meine Unterstützung haben möchtest, schreibe mir gerne.

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